Neue Methodik treibt die Quoten nach oben – ohne reale KapitalumschichtungDurch die neue Methodik steigen die Quoten, obwohl sich der tatsächliche Nachhaltigkeitsgrad der Portfolios gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert hat. Die Integration von Taxonomiedaten in die strategische Steuerung nimmt langsam zu. Bei Datenqualität und Prozessen gibt es Verbesserungen.
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„Die Taxonomie-Kennzahlen der europäischen Finanzinstitute sind im Geschäftsjahr 2025 stark gestiegen. Dies bedeutet allerdings nicht automatisch mehr grüne Investments. Denn die steigenden Werte sind häufig auf neue Vorlagen und veränderte Berechnungsmethoden zurückzuführen, nicht auf eine tatsächliche Umlenkung von Kapital.“ |
Die EU-Taxonomie-Verordnung soll Transparenz über nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten schaffen und Kapital in Richtung grüner Wirtschaftsaktivitäten lenken. Seit 2023 begleitet PwC die Fortschritte bei der Taxonomieberichterstattung im Finanzsektor. Die aktuelle Studie untersucht die Berichte für das Geschäftsjahr 2025 von 90 europäischen Finanzinstituten aus neun EU-Ländern und der Schweiz. Ergänzend wurden neun qualitative Expert:inneninterviews mit deutschen Kreditinstituten und Versicherern geführt. |
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„Die Qualität der Taxonomiedaten steigt, und methodische Änderungen erleichtern ihre Einbindung in die strategische Steuerung. Damit die Taxonomie Kapital wirksam in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten lenkt, braucht es Nachfrage von Kund:innen und Investor:innen, klare Anreize und verlässliche Regulierung.“ |
Was muss passieren, damit die Taxonomie strategisch relevant wird?
PwC empfiehlt Finanzinstituten vier konkrete Schritte: |
EU-Taxonomie Reporting 2026 Zum Download |
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Global Sustainability Reporting & Assurance Lead Insurance, PwC Deutschland
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